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Entries from February 2007

nie wieder

February 22, 2007 · 1 Comment

Es gibt schon dumme Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen. Eine davon ist, seine Familie für 5 1/2 Wochen allein weggehen zu lassen.

Klar, es war in irgendeiner Weise auch erfrischend, am Wochenende unabhängig zu sein, spät nach Hause kommen zu können, hingehen zu können, wo man will. Aber mit den beiden ist echt ein Teil meines Lebens weg gewesen. Ein Teil, ohne den es einfach nicht mehr geht, ohne den ich nicht mehr will. Ein Teil, der nicht durch etwas anderes zu ersetzen ist. Diese Erfahrung will ich freiwillig nicht mehr machen.

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In allem etwas Gutes

February 17, 2007 · Leave a Comment

Ich werde oft gefragt, warum ich immer meine Kamera mit hätte. Meine Antwort lautet meistens, weil ich immer und überall ein Foto machen will. Weil ich versuchen will, aus den normalsten Dingen in meiner Umgebung, etwas ästhetisches abzugewinnen. Manchmal gelingt es, meistens nicht. Aber es ist ja kein Meister vom Himmel gefallen.

Ob es das Cafe um die Ecke ist, wo ich morgens oft mein Baguette mit Rührei kaufe, oder mein Abendessen als Strohwitwer, oder Orte, die jeder Tourist kennt, aber mal aus anderer Perspektive; Fotos können viele Geschichten erzählen. Sie können Dinge zeigen, wie sie sind, aber auch einfach das Gegenteil. Sie zeigen das triste Leben oder gerade das, was das Leben wertvoll macht. Sie sind voller Dynamik, oder aber gänzlich starr. Kalt, dunkel, warm, hell – farblos und doch voller Tiefe, bunt und doch völlig eindimensional.

So wird das Leben niemals langweilig, so wie Er uns das Leben von allen Seiten zeigt. Ich muss mir aber immer die Frage stellen, ob ich die Dinge so nehme, wie sie kommen, ohne Murren ohne Klagen. Bin ich immer bereit, aus allem das Beste herauszuholen ?

mein CafeCheck and CzechWarnschildein Strauß schöner Blumenmein Abendessen

Dieses Wochenende und die ganze nächste Woche sind die Chinesen alle im Urlaub. Es ist Chinesisches Neujahr. Hoffentlich bedeutet es weniger Arbeit. Ich war schon wieder mal der letzte im Büro.

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Danke (Teil3)

February 16, 2007 · Leave a Comment

  1. dass ich heute den Goldmaster noch rechtzeitig abgeliefert habe
  2. dass heute beim Auffahrunfall wohl nichts schlimmeres passiert ist
  3. dass Sunny in 7 Tagen wieder kommt

Heute mal nur drei Sachen. Aber am wichtigsten ist wohl nummer 2 heute.

Tja, was ist passiert, ich stehe an der Ampel. Heute, wo ich ausnahmsweise mal entschieden habe, mit dem Auto ins Büro zu fahren. Da stehe ich also an der Ampel, sehe, wie die Ampel auf Grün schaltet, sehe, wie mein Vordermann losfährt, schaue kurz nach links, schau wieder nach vorne und muss leider feststellen, dass alle vor mir angehalten haben. Tja, leider zu spät nach vorne geschaut. Ich versuche noch zu bremsen, aber die regennasse Fahrbahn macht es unmöglich rechtzeitig zum Stehen zu kommen, ich rutsche bestimmt mindestens 1-2 Meter Richtung Mercedes Benz aus Hamburg und knalle voll hinten rein.  Kleiner Japaner mit Plastikschnauze trifft auf Mercedes aus Metall, Gott sei Dank. Denn dadurch, dass meine Schnauze so weich und elastisch ist, hat der Mercedes so gut wie nichts abbekommen. Scheinbar… Wollen wir es hoffen. Name und Adresse notiert, dann sind wir weitergefahren.  Ich hab noch ein paar Fotos als “Beweis” gemacht.

mein Autodas andere Auto

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Danke (Teil2)

February 14, 2007 · Leave a Comment

  1. dass Sunny in 9 Tagen wieder kommt
  2. dass ich für den 22. und 23. Februar Urlaub bekomme
  3. dass ich noch 4 Tage aus dem Jahr 2006 Urlaub nehmen kann
  4. und für die Stille Zeit heute morgen

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist. Manchmal ist es gar nicht so einfach, zu unterscheiden, was was ist. Was ist “des Kaisers” und was ist Sein ? Ich bin kein Produkt des Zufalls, denn Er hat mir mein Leben gegeben. Ich bin Sein. Also gebe ich dieses Leben Ihm, meine Zeit, meine Hände und meine Gedanken. Aber was ich heute gelesen habe, erinnert mich auch daran, dass ich Verantwortung zu tragen habe, in dem was ich tue, gegenüber meinem Chef, meinen Kollegen, meinen Kunden. Er hat mich nicht in eine Traumwelt gesteckt, sondern jedem die Realität, mit der jeder zu kämpfen hat. Was unterscheidet mich aber von anderen, von denen die Ihn nicht haben ?

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Der Unterschied ist der, der mir alles geschenkt hat. Denn ich muss nicht allein kämpfen. Ich muss nicht allein mit meiner Realität kämpfen, mich alleine durchbeißen.

5. dass ich nicht alleine kämpfen muss.

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Danke (Teil1)

February 13, 2007 · Leave a Comment

5 Dinge für heute

  1. dass es Sunny und Owen und meinem Vater in Indonesien trotz Hochwassers soweit ganz gut geht.
  2. dass uns Ende letzter Woche die Steuerrückzahlung 2005 überwiesen wurde :)
  3. dass ich trotz vieler Arbeit und wenig Schlaf gesund und einigermaßen fit geblieben bin.
  4. dass ich bei der ganzen Hektik auf Arbeit, noch gelassen nach Hause kommen kann.
  5. dass Sunny in 10 Tagen wiederkommt.

Gute Gründe dankbar zu sein, und trotzdem war es heute richtig schwer, aus dem Bett zu kommen. Geträumt ohne Ende. Ich muss nicht in Details gehen, aber es waren keine schönen. Dass ich da noch Kraft für 11 Stunden Arbeit hab, wundert mich doch sehr.

Im Moment sind die Bosse alle ziemlich nervös, der letzte Monat lief sales-technisch äußerst schlecht. Der Druck auf den Februar ist demnach enorm. Da ist es gar nicht so einfach, Ruhe zu bewahren. Vor allem, wenn man sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schiebt, wenn etwas nicht rechtzeitig fertig wird. Die Account Manager beschuldigen die Entwickler und umgekehrt. Und dieses ewige sich beweisen müssen, das raubt einem schon manchmal den letzten Nerv. Morgen will ich auf jeden Fall mal wieder früher nach Hause. Ich komme gar nicht zum Lernen.

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wochenende !!!

February 10, 2007 · Leave a Comment

ACHTUNG: Heute mal im Tagesablauf-Style

Endlich mal wieder ausschlafen. 10:30 ganz von allein aufwachen. Ich wälze mich noch ein wenig im Bett herum und schalte den Fernseher ein. Tja, das sind so Dinge, die könnte ich mit Sunny neben mir natürlich nicht machen. Vom Ausschlafen mal ganz abgesehen, wenn Owen mal wieder um 7 anfängt zu schreien, weil er Milch will. … Jamie Oliver – ahh, auch schon lange her. Aber irgendwie ist es zu früh oder warum geht mir das Gesabbel von dem diesmal mächtig auf den … Keks. Ob das im Original auch so nervt ?

Mein Handy klingelt. +86…. HongKong??? Am Wochenende? S<toll ich abheben? Ich bereite mich auf das schlimmste vor. Sales Holger ist dran. Musical/Pronounced hat Probleme mit dem Download, irgendwas müsste mit dem Upload über Nacht schief gegangen sein. AAAAAARGH. Muss ins Büro. Schnell Zähne putzen, Anziehen, Raus. Schnell noch die Fitness Sachen eingepackt, wer weiß, vielleicht klappt das ja heute noch.

Im Büro stellt sich heraus, dass irgendwann die Verbindung abriss, keine Ahnung wieso. Schnell die kleineren Dateien einzeln hochladen. Für die große US Karte muss eine andere Lösung her. Der Computer-Guru Stefan ist mal wieder dran. Ein Anruf genügt und eine Lösung ist da. www.megaupload.com ist das Stichwort. Dateien mit WinRAR gesplittet und los gehts.

Während die Dateien so vor sich hinkriechen, gehe ich zu PA. Deswegen muss ich leider Juni und Juan absagen, die auch gerade arbeiten. Die wollen mich eigentlich mit zu Ishin nehmen. Mann, wir sind schon verrückt, am Samstag zu arbeiten. Anyway, ich muss sagen PA war heute mal sehr interessant. Es geht um das Gleichnis von den bösen Weingärtnern. Es ist immer wieder überraschend, was man aus so wenigen Versen gewinnen kann, wenn man gegenseitig seine Gedanken austauscht.

Gleich danach gehts wieder zurück ins Büro, mit der Hoffnung, dass der Upload nicht schon wieder unterbrochen wurde. Scheint diesmal geklappt zu haben, das suggeriert zumindest ein leuchtendes “upload complete”, aber warum stehen da nur 99% und warum keine Nachricht aus HK? Egal, soll nicht mein Problem sein. Ich schreib’ einer Freundin noch schnell eine SMS, wegen gemeinsam was Essen, ihr Freund ist gerade in Berlin. Solange ich nichts von ihr höre gehe ich zum Fitness, mir den Stress von der Seele strampeln.

Warum habe ich in letzter Zeit immer mehr das Gefühl, dass im Fitnessclub alle Männer vom andern Ufer sind?! Ich sollte das nächste Mal wirklich nur noch früh morgens gehen. Erstens ist da weniger los und außerdem merke ich, wie kaputt man am Ende des Tages doch ist.

Um 22:30 bin ich verabredet, vorher laufe ich noch über den Gendarmenmarkt und versuch (wie immer Dunkeln) ein paar Fotos zu machen. Ich bin ja sowas von einfallslos.

Gendarmenmarkt 1 HolzbankHistorisch anmutende Straßenlaterne

Ich treffe mich im “Schwarzen Cafe” in der Kantstr. Wir unterhalten uns ganz nett, ich hab das Gefühl, dass ich ein bisschen viel quatsche, hoffentlich ist das nicht so unangenehm aufgefallen ;-P

Kurz vor dem Schlafengehen, lese ich noch ein paar Artikel auf jesus-online.de. Es geht ums Danken. Es geht darum, wie jemand anfing, ein Dank-Tagebuch zu schreiben, in dem er täglich versuchte, 5 Dinge aufzuschreiben, wofür er dankbar war. Ich glaube ich fang’ damit morgen mal an. Ist wieder spät geworden.

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ich fang’ einfach mal an

February 10, 2007 · Leave a Comment

Ich hab lange gegrübelt, in welcher Sprache. Englisch ist mir aber einfach zu anstrengend. Da fließt es noch nicht so… und schön elegant hört sich das bestimmt auch nicht an. Obwohl mir ein bisschen Übung sicherlich gut tun würde. Was habe ich doch immer für einen Stress, wenn ich in einer Telekonferenz mit 10 anderen Teilnehmer plötzlich irgendwas auf Englisch beschreiben soll. Noch schlimmer, wenn ich sogar anfangen muss, mich zu rechtfertigen und es anfängt heiß her zugehen.

Wie gut, dass heute meine Kollege, mir gegenüber sitzend, eingesprungen ist, als ich nicht mehr weiter wusste. Ja, er ist schon ein ganz dufter Typ, soweit ich das beurteilen kann. Nett, hilfsbereit, einigermaßen lustig. Beim Essen in der Mensa wird uns garantiert auch nie langweilig, die Gesprächsthemen wollen uns einfach nicht ausgehen.

Über zu wenig Arbeit konnte ich mich heute eigentlich nicht beklagen. Für ausreichend Stress haben z.B. allein die Netzwerkprobleme gesorgt. Hochladen ging nur mit Mühe und Not, wie gut dass nicht Monatsende ist. Aber selbst so ein Tag geht rum, und am Ende war ich doch tatsächlich ganz zufrieden. Der Supratech/Wistron-Deal scheint bisher gut zu laufen, besser als ich Mitte der Woche noch gedacht hätte. Eine Woche bleibt mir noch, dann muss das Ding sitzen, und alles, nur weil die Chinesen Ende nächster Woche mal wieder ihr “Neujahrsfest” feiern :-|

Heute bin ich dann tatsächlich wiedermal zu GG gegangen, mann ist das ewig her. Anfangs wollte ich eigentlich nicht, ging schließlich um den Rückblick und Ausblick, wo ich doch demnächst nicht mehr zum regelmäßigen Staff gehöre. Aber nach einem Chat vor 2 Tagen, wurde ich mehr oder weniger dazu überredet, und warum auch nicht. Es gab Abendessen [just kidding, Anm.der Red.] und Sunny und Owen sind eh noch nicht wieder da.

Noch 13 Tage und ich kann sie wieder in die Arme schließen. Aber ich muss zugeben, die Zeit ist wider Erwarten ziemlich schnell vergangen. Lag wohl an der vielen Arbeit. Ich hätte mir aber auch gewünscht, mehr Zeit zum Lernen zu haben. So richtig ausnutzen, konnte ich die Zeit irgendwie nicht. Schlecht… Und auch sonst hab ich vieles noch nicht erledigt. Was ich noch alles erledigen muss, bevor die zurückkommen. Wäsche waschen, Staubsaugen, ganze Wohnung aufräumen, Geschirr spülen, Owen’s Bett kaufen, Sunny’s Arbeitsamt Angelegenheiten, die Liste beende ich hier mal…

Auf dem Weg nach Hause von GG bin ich vom S-Bahnhof Südkreuz bis nach Hause gelaufen. Genug Zeit, um nachzudenken und Fotos machen. Ich glaube ich hab 1 Stunde gebraucht und das bei gefühlten -10 Grad.

20 sek. A100 blau, rot, gelb und weiß

Jetzt ist erst mal Wochenende. Mal sehen, was kommt, man kann ja nie wissen. Nu is 2:51, Zeit zum Fernsehen , ;-) gut nacht.

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